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Monat: März 2023

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Schloss Courances

Der Name Courances bedeutet fließende Gewässer. Ein Park, gespeist aus 14 Quellen. Seit fünf Generationen ist dieses Anwesen bewohnt und erfindet sich immer wieder neu. Wasser ist hier allgegenwärtig, in den Burggraben, Kanälen und Brunnen. Es strukturiert die Landschaft, ist ständig im Fluss und spendet Leben. Die Bäume sind das zweite Highlight, sie verleihen Courances seinen romantischen Charakter. Das Anwesen erstreckt sich über 75 Hektar Garten, und 500 Hektar Ackerland.

Vallée aux Loups

Vallée aux Loups ist ein bewaldetes abgeschiedenes Tal, wenige Kilometer südlich von Paris, das sich über mehr als 60 Hektar erstreckt. Im 19. Jahrhundert zieht es berühmte Gärtner an und viele Künstler, darunter François René de Chateaubriand. Die Reisen in den Nahen Osten und nach Amerika prägen das Werk dieses Schriftstellers. Sein Verlangen nach allem Exotischen findet Ausdruck in der Pflanzung seltener Bäume, die mit der Zeit zu wahren Denkmälern geworden sind.

Botanischer Garten von Padua

In der Region Venetien im Nordosten von Italien, liegt der Botanische Garten von Padua. Er ist einer der ältesten der Welt. 1545 von der Republik Venedig gegründet, legt er den Grundstein für die botanische Wissenschaft, bewachsen mit Pflanzen aus aller Welt und Jahrhunderte alten Bäumen aus Asien. Im Botanischen Garten von Padua macht man sich auf zu einer Reise in die Vergangenheit. Ursprünglich dient er der Erforschung von Arzneipflanzen. Gelehrte aus ganz Europa kommen zum Studium her.

Valsanzibio

In den Hügeln südlich von Padua, 50 Kilometer von Venedig entfernt, erstreckt sich das Gut Valsanzibio über eine Fläche von acht Hektar. Dieser Garten aus dem 17. Jahrhundert ist das Werk der reichen venezianischen Kaufmannsfamilie Barbarigo.

Villa d’Este

Die Villa d’Este in Tivoli bei Rom, gehört zu den bedeutendsten Beispielen für die Gartenkunst der italienischen Renaissance. Ein Meisterwerk. Bis heute dient sie als Vorbild für zahlreiche Parkanlagen in ganz Europa. Nach seinem Scheitern beim Konklave von 1550 als Kandidat für die Papstwahl wird der ehrgeizige Kardinal Iippolito d’este (Ippolito II. d´Este war der zweite Sohn von Herzog Alfonsos I. von Ferrara, Modena und Reggio und Lucrezia Borgias) Statthalter von Tivoli auf Lebenszeit. In seinem Park demonstriert er seine Allmacht, seinen Reichtum und seine außergewöhnliche Bildung.

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Jürgen Rost
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